SDR IF-Ausgang für den FT-1000MP 

Diesen Umbau habe ich eigentlich schon wesentlich früher durch geführt.
Jetzt will ich es mal wenigstens nachholen diesen Eintrag zu tätigen.

Ziel war es ein Bandscope auf Basis einer Mischerschaltung einzubauen.
Dazu wird ein Mischer aufgebaut,
der das nötige Signal von 455 kHz auf 12 kHz herunter mischt.



Eigentlich ist dieser nicht sehr kompliziert aufgebaut
und kann somit auch von etwas ungeübteren aufgebaut werden.
Da ich es erst einmal testen wollte,
habe ich den Mischer erstmal fix auf eine Lochraster gezimmert.
Sieht zwar nicht so super aus, funktioniert aber.





Gelegentlich wird dieser ganze Spass
nochmal durch eine extra dafür angefertigte Platine ersetzt.
Ein Layout lässt sich anhand des Schaltplanes ja leicht per Hand erstellen.

Nach dem Aufbau des Mischers, geht es ans Anschliessen.
Die Versorgungsspannung wird vom Referenz-Oszillator abgenommen



Der braue Draht führt etwa 9 Volt.
Es macht sich aber besser, einen Anzapfpunkt auf der Lötseite zu suchen.



Danach sucht man sich einen Anzapfpunt, an dem man das 455 kHz Signal abnehmen kann
Ich habe, wie so auf einigen einschlägigen Seiten aus dem Web beschrieben Anzapfpunkt, vom 2. Empfänger verwendet.
Dieser ist am Gate von Q8008 zu finden.







Zur Verbindung der Platine habe ich ein hochwertiges HF-Kabel verwendet.
Somit sollten Beeinflussungen von vorn herein vermieden werden.


Den Ausgang des Mischers habe ich mit einer Stereo-Klinke-Buchse am hinteren Teil vom TRX
einfach nach aussen geführt.





Als Verbindung kam wieder nur das hochwertige HF-Kabel zum Einsatz.
Damit wäre der technische Teil abgeschlossen.
Nun musste nurnoch der vorläufige Einbauort fest gelegt werden.
Als geeignet fand ich einen Spalt zwischen der PA und dem Tuner.



Damit keine Kurzschlüsse entstehen habe ich kurzerhand die Platine
in eine kleine Papptüte gesteckt.
Das sollte so erstmal zum Test reichen.
So funktioniert es erstmal recht gut, wobei ich sagen muss,
das die Abstimmerei der Platine etwas mühselig ist.

So funkioniert die Platine jetzt seit 3 Wochen unverändert im FT-1000MP.
Bekanntlich halten die Provisorieren am längsten.
Damit ist dieser Teil abgeschlossen.



Wichtiger Hinweis!!!

Der Nachbau erfolgt wie immer aufs eigene Risiko.
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Zeitfüller: Miniatur-Electret-Adapter für Yaesu (HF fest) 

Da die Teile schon lang rumliegen, habe ich mich heut mal kurzfristig entschlossen,
mal endlich ein paar Adapter herzustellen,
sodass ein handelsübliches Headset für den Computer an einem Yaesu funkgerät
mit Standardbeschaltung betrieben werden kann.
Dies ist unter anderem sehr nützlich, wenn die YL sich vom Gerausche der Kurzwelle genervt fühlt,
oder wenns mal vertraulich ist.

Die Teileliste:

1x 8 poliger Japanstecker
1x Mono oder Stereo Klinkenbuchse / für Kabelmontage (Hülse wird nicht benötigt.
1x Schrumpfschlauch / damits schöner aussieht
1x 22 µF Elektrolykondensator
1x 2,2 kOhm Widerstand
und 2 Drähte / zur Unterscheidung verschiedenfarbig

Ran ans Werk

Zuerst habe ich erstmal vom Mikrofonstecker die komplette schraubbare Brücke abgesägt,
sodass die Klinkenbuchse direkt an den Mikrofonstecker angelötet werden kann.
Damit das Lötzinn gut hält, wurden Stecker und Buchse zuvor etwas angefeilt
und dann etwas Lötzinn mit einem Gaslötkolben und Fluidlötzin aufgetragen.
Das erspart einem das Gebrutzle am Ende wenn schon alle Teile am Stecker angebaut sind.
Als nächstes wurde die Klinkebuchse mit den 2 Kabeln versehen.
Danach konnten Mikrofonsteckerhülse und Klinkebuchse miteinander verlötet werden.
In der Abkühlungsphase konnten fix die Arbeiten am Stecker ausgeführt werden.
Hierbei entfernte ich erstmal alle unnötigen Anschlussstifte des Japansteckers,
sodass nur die Stifte 2, 7 und 8 übrig blieben.
Nach diesem Schritt konnten nach dem folgenden Anschlussplan,
Kondensator und Widerstand direkt an den Stecker angelötet werden.



Hierbei habe ich extra darauf geachtet, das beide Bauteile auch in die Hülse
des Mikrfonsteckers mit hinein passen.

Jetzt nurnoch die beiden Kabel an die dafür vorgesehenen
Kontaktstellen anlöten



und der technische Teil ist abgeschlossen.
Jetzt den Japastecker wieder zusammenschrauben
und einen passenden Schrumpfschlauch über die Gehäuselötstelle ziehen, erhitzen, fertig.



So siehts am Ende nichtmal übel aus.



Die ersten QSOs waren vielversprechend,
daher betrachte ich diese Aktion als erfolgreich abgeschlossen



Hinweis:

Für den Nachbau ist jeder selber verantwortlich.
Für eventuelle Schäden ist jeder selber verantwortlich.
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LED-Hintergrunbeleuchtung für den FT-1000MP 

Seit kurzer Zeit braucht die CFL-Röhre ein paar Sekunden zum Zünden.
Meist ist der Inverter Schuld. Aber den zu reparieren hatte ich keine Lust drauf.
Gestern habe ich endlich meine erwünschte LED-Leiste mit 30 SMD-LEDs bekommen.
Der breite Öffnungswinkel jeder LED scheint mir geeignet für diesen Umbau.
Erstmal musste das komplette Display ausgebaut werden.



Dann muss das eigentliche Display samt Rahmen von der Displayplatine abgenommen werden.
Eigentlich ist es ganz einfach.
Auf der IC-Seite sind 6 gebogene Metallstifte.
Diese muss man nur gerade biegen, 4 Schrauben lösen
und schon fällt einem fast das Display in die Hand.

Dann zerlegt man das eigentliche Display.



Anstelle der Röhre kommt nun die LED-Leiste in die Röhrenführung.
Für die Versorgung der Leiste habe ich aus Schönheitsgründen
das Verbindungskabel von der Inverterplatine zur Displayplatine
von der Inverterplatine abgeschnitten und an die Leiste gelötet.
So kann ich den orginalen Versorgungsanschluss des alten Inverters nutzen.



Da die CFL-Röhre mit 13 Volt,
aber die Leiste nur mit 12 Volt versorgt wird,
musste noch ein Vorwiderstand in die Zuleitung.



Ein 47 Ohm Widerstand schein mir angemessen zu sein für diesen Zweck.
Gelegentlich werde ich noch die Dimstufe anpassen,
sodass auch die Helligkeit etwas mehr abgeschwächt wird,
als es derzeit der Fall ist.



So sieht es derzeit aus, wenn der Dimmer auf Low steht.
Also kein übles Ergebnis.
Ich kann jedenfalls keinen wirklichen Unterschied zwischen
CFL und LED feststellen, ausser das es jetzt etwas heller ist
und die Wärmeentwicklung etwas zurück gegangen ist.

Der verzögerte Beleuchtungsstart gehört damit der Vergangenheit an.

Der verminderte Stromverbrauch wird hier wohl nicht ins Gewicht fallen, dafür aber die lange Lebensdauer der neuen Beleuchtung.



Wieder ein Punkt abgehakt
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