Administrator (DO5BFH) 03/07/14 Leider hat der Betreiber von Mods.DK diesen Artikel...Administrator (DO5BFH) 09/12/12 Ich nutze derzeit Target 3001 V155 zum erstellen der...Administrator (DO5BFH) 08/18/10 Und wieder ein zu friedener Funkamateur Herzlichen Dank...Administrator (DO5BFH) 06/18/10 Scheinbar haben einige OMs meine Reparaturanleitung hier in...
Die Saison beginnt wieder / Antennen-Wiederaufbau bei DO5BFH
Da nun im vorigen Jahr so einige Stürme sich angebahn haben, hab ich im November kurzfristig entschieden, alle Richtantennen zu demontieren. Das ist davon letztendlich übrig geblieben.
Heute war der Tag, an dem ich begonnen habe, die Vorarbeiten für den Wiederaufbau zu tätigen. Heute sollte nur der Rotor samt Tragmast wieder angebaut werden. Oben drauf habe ich noch zusätzlich eine X-30 installiert.
Da die Schraubbolzen am oberen Teil vom Ham 4 schon start vergniesgnaddelt waren, hab ich diese erstam ausgewechselt. Diese haben dann wenigstens ein deutsches Schlüsselmass. So kann ich diese bolzen mit einem Ringschlüssel anziehen, wobei wohl ein nochmaliges verziehen der Bolzen verhindert wird.
Nun konnte ich wenigstens schonmal die Kabel wieder verlegen, bzw an den schon vorhandenen Antennen anschliessen.
Zusätzlch habe ich noch eine kleine Empfangsantenne von 2 x 2,7 Meter installiert. Diese soll vorläufig nur für reine Empfangszwecke dienen.
Somit kann ich nun kurzfristig reparierte KW-TRX´se mal empfangsseitig testen.
Seit geraumer Zeit habe auch ich imense Störungen auf dem 160, 80 und 40 Meter Band. Vor allem das 80 Meter Band ist stark betroffen. Mit S9+5-20 ist das ein starkes Stück.
Daher habe ich mich vergangene Woche entschlossen, mal einen SSB-Handscanner auszuleihen. Sodann ans Werk . . .
2 Tage später trat die Störung wieder auf. Nun konnte es ans suchen gehen. Einige Verdachte hatte ich schon.
Ein paar Test ergaben, das sich diese Störung über das Stromnetz, übers ganze Haus ausbreitet. An einem Telekomkasten und einem Kabel-Deutschland-Verteiler waren sehr hohe Störungen zu vernehmen. Selbst der Stromzähler-Kasten brummte. Also musste die Störquelle an einem der Verteiler angeschlossen sein. Da ich schon bemerkt habe, das die Störung vom untersten Stockwerk, nach oben hin immer mehr abnahm, musste die Störquelle in einem der beiden untersten Geschosse liegen. Nach ein paar Minuten längeren Suchens, stand ich vor einer Mauer, die den höchsten Störpegel zu verzeichnen hatte. Aus dieser Wohnung musste die Störung kommen. Kurzfristig entschloss ich mich, doch mal zu klingeln. Eine "noch" nette Frau öffnete mir die Tür. Ich erklärte derFrau, das eine Störung im Haus festgestellt wurde und die Störungen aus ihrer Wohnung am stärksten drangen. Sie erlaubte mir, kurzfristig ihre Wohnung zu betreten. Und siehe da!!! Tatsächlich lief in ihrer Wohnung ein schicker rot, schwarzer, Samsung Plasma-TV. Ich bat die Frau den TV einmal kurzfristig abzuschalten. Und BÄÄÄÄM, die Störung war weg. Und natürlich das Einschalten des TV´s als Gegenprobe: S9+30 Störung. Ich erklärte ihr den Sachverhalt, das dies so nicht zulässig sei, und daher eventuell unter meiner Mithilfe eventuell ein Umtausch des Gerätes beim Verkäufer, oder gar eine Reklamationsmeldung beim Hersteller erfordelich sein. Die Frau schien dieses zu verstehen. Daher bot ich ihr an, noch einmal wieder zu kommen, um ihr die Telefonnummer der BNetzA sowie auch meinem Rufzeichen zu hinterlassen sowie mir ein paar technische Daten über das Gerät zu notieren. Bei dem erneutem Auftreten bei ihr, bat ich, ob ich doch diesen Sachverhalt mit einer Kamera dokumentarisch festhalten dürfe. (dokumentarisch festhalte = Störquelle Ein- Auschschalten bei laufendem Scanner) Sie vertröstete mich auf 15 Minuten später, dann könnte ich dies tun. Verwundert über die nicht sofort genehmigte Dokumentation räumte ich das Feld. Die gewünschten 15 Minuten später erschien ich erneut. Jedoch öffnete mir ein sichtlich aufgebrachter Mann die Tür. Er schleuderte mir mit sehr unfreundlichen Worten entgegen, "Hier wird nixmehr gemessen". Ich offerierte ihm, das seine Abweisung eine Meldung bei der BNetzA bedeutet, und dies imense Kosten nach sich ziehen könne. Er gab mir zur Antwort, das es ihm egal ist, und ich doch dies tun solle.
Die Tür schlug zu, der Schlüssel tat den Rest.
Soweit ist ja noch alles im Rahmen,
Jedoch eine Stunde später, stand die Polizei vor meiner Tür. (Ich hatte mich in der kurzen Zeit bettfertig gemacht) Kurzum zog ich mir einen Bademantel über und nam das Gespräch mit den Polizisten auf. Diese waren aber alles andere als wissend. Nachdem ich ihnen meine Lage erklärte, offerirten sie mir, ich solle doch einen Bogen um die Dame machen. Wobei ich bemerken muss, das ich dieser nichtmal annähernd etwas wollte, oder nur annähernd angegangen bin. Eine kurze Demonstration des Problems an meinem TRX zeigte schnell, das Freund Blau Weis nicht einmal annähern technisch was auf dem Kastet hat. Also erklärte ich, das die BNetzA eingeschaltet wird und die Dame mit den Konsequenzen zu rechnen hätte. Ich machte aber den Vorschlag, wenn die Dame eingesehen hätte, das imense Kosten auf sie zukämen, könne sie sich noch am nächsten Tag melden. Solle dies nicht der Fall sein, würde am nähsten Werktag die BNetzA verständigt.
So ist es heut geschehen. Ihr teilte ich den Namen "Mo*****an" mit. Auch gab ich an, das sie einen schönen grossen Plasma-TV besässe, welche nachweislich durch einen gestatteten Test, diese Störungen verursacht.
Weitere Verfahrensweg:
Der Störquellenbetreiber wird nun von der BNetzA angeschrieben und ein Termin vereinbart. Nach dem Erhalt hat sie ein paar Tage Zeit zu reagieren.
WIRD FORT GESETZT . . . . . . . .
PS: Wer ähnliche Probleme hat, sollte nicht unbedingt erwarten, das der Störquellenverursacher versteht, das jenes Gerät so nicht betrieben werden darf. Diese wissen nämlich meist garnicht, was ein Funkamateur ist. Auch ein Verständnis über ungesezliche Störungen besitzen sie in der Regel nicht. Und was die BNetzA ist und was sie anzurichten vermag wissen diese Leute erst recht nicht.
Daher finde ich es eher belustigend was nach der ersten Störungsmessung passiert ist. Einige denken, sie sind im Recht, wobei sie es ja auch nicht besser wissen. Aber in der Regel zeigen sie auch keine Einsicht. Daher sollte am besten alles beim 1. Treffen geregelt sein. Merkt man da schon, das sie sich sträuben, dann Feld ohne Worte räumen und dann die BNetzA einschalten. Sonst passiert es euch wie mir, das plötzlich aus Unwissendheit die Polizei vor der Tür steht.
Heute war es soweit. Ein lang gehegter Traum sollte war werden. Rund 240 KM mussten erstmal bis Schwarzenfeld zurück gelegt werden. Zuvor musste getankt werden, wobei schon das ein Schrecken hervorrief. 1,49€ pro Liter Diesel is ganz schön happig. Als wir dann angekommen waren, begrüsste uns ein freundlicher OM, mit dem Rufzeichen DH3RT, der uns erst einmal die Leidensgeschichte rund um den Transceiver erzählte. Nach diesem Gespräch habe ich mir erst einmal den TRX grob angeschaut. Soweit sah alles in Ordnung aus. Display leuchtet ;-)) , Lautsprecher spricht laut ;-)) und der VFO-Regler regelt ;-)) . Dann gings ans Verhandeln des Zubehörs. Von vorn herein stand fest, das MD-100 was da angeschlossen war muss mit. Glücklicherweise ergab sich, das ich noch ein Kreuzzeiger SWR-Meter (Daiwa CN-801HP) für wenig Geld mitnehmen kann. Also Pinunzen in die Hand, bezahlen und einladen.
Zur Verabscheidung noch ein kurzes Andenkenfoto
Also die 240 KM wieder zurück und zuvor noch ein kurzer Stop im Restaurnt zur goldenen Möwe. Auf der Fahrt ins Heimat-QTH ist uns 2 mal die APRS Antenne vom Dach gesegelt. Zum Glück gibt es Kabel das stabil ist.
Daheim angekommen hab ich den TRX erstmal bei Seite gestellt und mich erstmal tierisch gefreut.